Hallstätter See ein Ausflugsziel für alle?

Selten kann eine Frage so eindeutig mit JA beantwortet werden, wie in Fall des Hallstätter Sees, denn er bietet mit seiner Umgebung nicht nur den Tauchern, sondern auch mitreisenden Partnern, Familienmitgliedern oder Freunden eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Ich möchte hier aber weniger die „taucherische „ Seite, sondern das „Außenherum schildern.

Einigen wird die Basis von Karin am Hallstätter See bereits ein Begriff sein. Die Basis ist einer umgebauten alten Mühle in Seenähe untergebracht und zeichnet sich durch eine angenehme und freundliche Atmosphäre aus. Die Basis bietet Übernachtungsmöglichkeiten und leibliche Verköstigung an. Die gemütliche Basistube, gleicht einer alten Bauernstube und ist mit alten Haushalts- und Bauerngerätschaften dekoriert. Es herrscht eine lockere und ungezwungene Stimmung in der man schnell Kontakt zu anderen „Mittauchern“ findet.

Daneben sollte auch die hervorragende Küche – auf Wunsch kann mein ein meist umfangreiches Abendessen bestellen – von Karin hervorgehoben werden. In der Sommerzeit lädt ein Garten zum Aufenthalt ein, der mitfahrenden Kindern Möglichkeiten zum Spielen bietet.

Den „Nichttauchern, wie bereits erwähnt, bieten sich in der Umgebung eine Reihe verschiedenster Möglichkeiten. Das pittoreske Städtchen Hallstatt, namensgebend für eine ganze Kulturepoche, liegt nur unweit von der Basis entfernt und kann neben dem eigen Pkw auch bequem mit dem Bus in einer knappen viertel Stunde erreicht werden. Das baulich wie im Dornröschenschlaf wirkende Städtchen, lädt in seinen verwinkelten Gassen zum Bummeln geradezu ein. Von hier aus kann man sowohl verschieden große Seetouren mit einem Ausflugsschiff unternehmen, als auch ein oberhalb liegendes Salzbergwerk, dass über eine Seilbahn erreicht wird, besichtigen. Hallstatt selbst besitzt verschiedene kleinere Museen, die sich der Heimatkunde und dem berühmten Gräberfeld des Ortes beschäftigen, daneben findet man noch zwei Kirchen und ein altes Beinhaus. Das Beinhaus, ein Lagerort für die Gebeine der im Ort verstorbenen Einwohner ist weithin berühmt, besonders durch die Bemalung der aufgeschichteten Schädel.

Bei schönem Wetter aber bieten die verschachtelten Gassen, die alten Häuser und manche ungewöhnliche Ecken allein schon Muße einfach nur herumzuspazieren. Daneben wartet der See mit seiner herrlichen Kulisse auf und zahlreiche am See und im Ort liegende Gasthäuser geben dem Besucher die Möglichkeit schmackhafte Spezialitäten auszuprobieren. Wem der Trubel Hallsgatts allerdings zuviel wird, der sei auf die herrliche Umgebung verwiesen, die Wanderungen und Spaziergänge geradezu einlädt. Sollt jemand jedoch einfach nur alle Viere gerade sein lassen, kann einfach nur bei Karin im Garten oder in der Wirtsstube sitzen bleiben, lesen, ratschen oder vor sich hinträumen – gerade so wie es demjenigen gefällt.

Alles in allem: einfach nur zu empfehlen – auch für Nichttaucher!